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Klimaprojekte

 

 

Folgende Projekte unterstützt trodat:

 

 

Die meisten Ziegelein in Brasilien verbrauchen enorme Mengen an Holz für die Befeuerung ihrer Brennöfen. Zu den Folgen zählt eine massive Abholzung von Wäldern sowie sensibler Mangrovengebiete. Dies betrifft auch die Ökoregion Caatinga im Nordosten des Landes, deren enorme biologische Vielfalt mit über 900 Pflanzenarten bereits massiv beeinträchtigt wurde.

Im Zeichen des Klimaschutzes haben die Fabriken auf eine Befeuerung mit erneuerbarer Biomasse (Abfälle von Kokosnussschalen, Sägespäne, Holz, Bambus etc.) anstelle von heimischem Holz umgestellt. Es wurden ebenfalls die Auslastung der Brennöfen verbessert und die Betriebe nutzen das gereinigte Abwasser der regionalen Industrie. Dadurch ensteht mehr frisches Wasser für das teisl von extremen Düren bedrohte Gebiet zur Verfügung.

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Leute vom Land versuchen in Soacha, ein kleiner Vorort im Großraum von Bogotá ihr Glück, andere kamen her, weil sie im Bürgerkrieg ihre Dörfer verlassen mussten. Es werden unzählige einfache Häuser aus Lehmziegeln gebaut, Ziegelbrennereien haben ein gutes Auskommen.

Da Kohle in Kolumbien billig verfügbar ist, befeuern fast alle 40 Ziegeleien in der Region ihre Brennöfen damit. Alle bis auf eine: die Ziegelei Satander. Inhaber Miguel Diaz hat seinen Betrieb auf moderne energieeffiziente Brennöfen umgerüstet und betreibt diese außerdem zu 80% mit erneuerbarer Biomasse (Abfälle von Kokosnussschalen, Sägespäne, Holz, Bambus etc.). Auf diese Weise spart die Ziegelei jedes Jahr 18.000 Tonnen CO2 ein.

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Ein Großteil des Stroms in der Türkei wird nach wie vor durch die Verbrennung fossiler Energieträger gewonnen. Zum Zeitpunkt des Projektbeginns stammte lediglich 1% der Elektrizität im Land aus Windkraft - trotz des hohen Potenzials von über 10.000 Megawatt

Ein positives Beispiel für alternative Energiegewinnung ist das Klimaschutzprojekt nahe der Stadt Bandirma in der Provinz Balikesir im asiatischen Teil der Türkei. Seit September 2009 produzieren hier fünf 80m hohe Windräder der Firma Vestas sauberen Strom aus einer kostenlose, reichlich verfügbaren und emissionsfreien Quelle. Mit einer Gesamtkapazität von 15 Megawatt erzeugen die Turbinen jährlich bis zu 51 Gigawattstunden, die in das türkische Stromnetz fließen.